Hauptsache keine Prothese?
Gelenke sind für die vielfältigen Alltagsaufgaben unverzichtbar. Arthrose, Arthritis oder Unfälle im Gelenkbereich führen zu einer erheblichen Einschränkung der Gebrauchsfähigkeit der Extremitäten. Neben der fehlenden Beweglichkeit machen die damit verbundenen Schmerzen Gelenkerkrankungen zu einer echten Qual.
Die moderne Medizin hilft auch in diesen Fällen. Bei fortgeschrittenen Erkrankungen lassen sich einige Gelenke nur noch künstlich ersetzen, um eine Verbesserung der Lebensqualität zu erzielen. Oberstes Ziel ist es, die Schmerzfreiheit und Wiederherstellung der Beweglichkeit mit einem optimalen Prothesensitz zurückzugewinnen.
Behandlungsspektrum
Schulterprothese und Oberflächenersatz
Hüftprothese und Oberflächenersatz
Kniegelenksprothese
Computernavigation
Sprunggelenksprothese
Fingergelenkersatz
Die optimale Auswahl des Glenkersatzes ist entscheidend
Ergebnis jedes gelenkersetzenden Eingriffes sollte es sein, die gewohnte Bewegungsfähigkeit schmerzfrei über viele Jahre hin zu gewährleisten. Gelenkprothesen unterliegen der technischen Entwicklung. Neue Materialien und angepasste Implantate verbessern die Funktionalität erheblich. Um Sie zu beraten und zu behandeln bedarf es einen entsprechenden Spezialisten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Endoprothese zu implantieren. Entscheidend für die Auswahl des „richtigen“ Verfahrens ist in jedem individuellen Krankheitsfall die Knochenqualität des Patienten.
Gelenkersatz Schultergelenk
 
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Schulterprothesen werden implantiert um Schmerzen zu beseitigen. Sie werden dann notwendig, wenn
Medikamente, Physiotherapie, Spritzen usw. zu keiner dauerhaften
Schmerzbefreiung mehr führen. Der alleinige Einbau nur zur Bewegungsverbesserung
- ohne oder bei nur leichten Schmerzen - ist nicht vorgesehen. Für ein perfektes funktionelles Ergebnis sollte idealerweise nicht so lange zugewartet werden, bis das Schultergelenk einsteift. Schulterprothesen werden seit den 70er Jahren eingebaut. Es handelt sich um
Systeme, deren Entwicklungsstand sich heute in der 3. Generation befindet. Technisch hochentwickelte Systeme - präzise konstruiert und verarbeitet. |
Gelenkersatz Hüftgelenk
  
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Das künstliche Hüftgelenk ist dem menschlichen Hüftgelenk nachempfunden. Die verwendeten künstlichen Materialien müssen höchsten Anforderungen entsprechen. Sie sollen eine gute Gleitfähigkeit bei minimaler Reibung aufweisen und dabei kaum Abrieb erzeugen. Daher bestehen der künstliche Hüftkopf und die künstliche Hüftpfanne aus zwei verschiedenen Materialien. Bei den heute eingesetzten Endoprothesen verwendet man für den Kopfersatz hochfeste Legierungen aus verschiedenen Metallen, während der Pfannenersatz aus Keramik oder Spezialkunststoffen besteht. Dabei werden aufeinander abgestimmte Materialien zusammengestellt. Die Minimalinvasive Implantation einer kleineren, optimierten Hüftprothese verringert das Muskeltrauma bei schnellerer Mobilisation. Wenige Tage nach der Operation können Sie wieder schmerzfrei gehen. Sie sind später in der Lage, auch körperlich schwere Arbeiten aufzunehmen und sportliche Leistungen zu erbringen. |
Gelenkersatz Kniegelenk

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Eine Knieprothese ersetzt den abgenutzten Gelenkanteil des Knies durch eine künstliche Oberfläche. Die verbrauchten Knorpel- und Knochenschichten werden im Rahmen einer Operation entfernt und durch zwei künstliche Teile ersetzt. Um zu vermeiden, dass diese beiden Gelenkflächen aufeinander reiben und somit Metallteile in das Gelenk eingelagert werden, wird zwischen den beiden Komponenten eine so genannte Kunststoffgleitfläche eingesetzt. Diese Kunststoffgleitfläche lagert zwischen dem Oberschenkel und dem Schienenbein. Heute sind Kongruenz und Mobilität in einem trikompartimentalen Kniegelenksimplantat optimal kombiniert worden. Dadurch werden die hohen Punktbelastungen an den Polyäthylen-Kontaktflächen, die bei Streckung des Femorotibialgelenks und bei Beugung des Patellofemoralgelenks auftreten, reduziert
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Computernavigierte Operation

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Die Gelenksnavigation ist ein Computersystem das dem Operateur hilft die einzelnen Komponenten der Prothese, im Gegensatz zu der bisherigen konventionellen Technik, sehr genau zu platzieren. Der Operateur selbst nimmt während der OP die Hilfe eines Computersystems in Anspruch. Einzelne Operationsschritte werden auf einem Monitor angezeigt und diese Bildinformationen vom erfahrenen Operateur auf Plausibilität überprüft. Die letzte Entscheidung ob und wie ein Operationsschritt durchgeführt wird trägt stets der Operateur. Der Computer ist hier ein sehr modernes Instrument in der Hand des Chirurgen.
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Gelenkersatz Sprunggelenk
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Nach Knöchelfrakturen, für Rheumatiker und zur Behandlung von Arthrosen des oberen Sprunggelenkes eignet sich die Sprunggelenksprothese. Treten massive Schmerzen bei Belastung wie auch in Ruhe auf und greift die konservative Therapie (Infiltrationen, orthopädische Schuhe und Schmerzmittel) nicht mehr, ist ein Gelenkersatz im Sprunggelenksbereich anzuraten. Mit einem künstlichen Sprunggelenk kann der Patient normal gehen. Mit dem Einsatz des künstlichen Gelenks ist die Beweglichkeit für das normale Gehen ausreichend, während mit dem versteiften Gelenk das Gehen deutlich eingeschränkt ist und zudem Schuhe mit Abrollhilfe notwendig macht. |
Herzlichen Dank an die Firma DePuy Schweiz für die Unterstützung und Bereitstellung der Bilder. |