Schwerpunkt Arthrosebehandlung
Arthrose ist ein Gelenkverschleiss, der das altersübliche Mass übersteigt. Grundsätzlich können alle Gelenke von arthrotischen Veränderungen betroffen werden. Bei der Arthrose führt eine anfängliche Knorpelschädigung im weiteren Verlauf zu Veränderungen am Knochen bis zur kompletten Gelenkzerstörung. Da die Knorpelzelle nicht nachwächst, wird sie endgültig geschädigt. Am häufigsten findet sich Arthrose im Bereich des Kniegelenkes. Etwa zwei Drittel der Menschen sind von der Erkrankung betroffen, jedoch leiden nicht alle Betroffene auch an den Symptomen. Es ist wichtig eine Arthrose zu stoppen bevor die Knorpelzelle zerstört ist. Bitte vereinbaren Sie bei Gelenkschmerzen oder Gelenkschwellungen einen Termin bei uns unter der Telefonnummer: 044 422 50 70.
Behandlungsspektrum
Arthrosebehandlung der Kniegelenke
Arthrosebehandlung der Handgelenke
Arthrosebehandlung der Fussgelenke
Arthrosebehandlung der Hüftgelenke
Arthrosebehandlung der Schulter
Medikamentöse Knorpelstimulation
Schmerzbehandlung bei Arthrose
Therapie von Präarthroseformen
Behandlung von Polyarthrose
Operative Arthrosebehandlung
Risikoanalyse Arthrose
Knorpeltransferoperation
Arthrose Check up
Gelenkprothesen
Hauptsache keine Prothese?
Bei fortgeschrittenem Gelenkverschleiss lassen sich die betroffenen Gelenke nur noch künstlich ersetzen, um eine Verbesserung der Lebensqualität zu erzielen. Oberstes Ziel einer gelenkersetzenden Operation ist die schmerzfreie Wiederherstellung der Gelenkfuntion. Aber die optimale Auswahl des Glenkersatzes ist entscheidend. Gelenkprothesen unterliegen der technischen Entwicklung. Neue Materialien und angepasste Implantate verbessern heute die Funktionalität erheblich. Dr. Engelmann möchte durch seine Therapie Ihr Gelenk möglichst erhalten. Die Implantation einer Prothese ist für ihn der allerletzte Schritt nach Ausschöpfung aller anderen Möglichkeiten der Therapien. Die folgende Übersicht zeigte Ihnen einen groben Überblick über die Variationen der Gelenkersatzes.
Gelenkersatz Kniegelenk

|
|
Eine Knieprothese ersetzt den abgenutzten Gelenkanteil des Knies durch eine künstliche Oberfläche. Die verbrauchten Knorpel- und Knochenschichten werden im Rahmen einer Operation entfernt und durch zwei künstliche Teile ersetzt. Um zu vermeiden, dass diese beiden Gelenkflächen aufeinander reiben und somit Metallteile in das Gelenk eingelagert werden, wird zwischen den beiden Komponenten eine so genannte Kunststoffgleitfläche eingesetzt. Diese Kunststoffgleitfläche lagert zwischen dem Oberschenkel und dem Schienenbein. Heute sind Kongruenz und Mobilität in einem trikompartimentalen Kniegelenksimplantat optimal kombiniert worden. Dadurch werden die hohen Punktbelastungen an den Polyäthylen-Kontaktflächen, die bei Streckung des Femorotibialgelenks und bei Beugung des Patellofemoral-gelenks auftreten, reduziert
|
Computernavigierte Operation

|
|
Die Gelenksnavigation ist ein Computersystem das dem Operateur hilft die einzelnen Komponenten der Prothese, im Gegensatz zu der bisherigen konventionellen Technik, sehr genau zu platzieren. Der Operateur selbst nimmt während der OP die Hilfe eines Computersystems in Anspruch. Einzelne Operationsschritte werden auf einem Monitor angezeigt und diese Bildinformationen vom erfahrenen Operateur auf Plausibilität überprüft. Die letzte Entscheidung ob und wie ein Operationsschritt durchgeführt wird trägt stets der Operateur. Der Computer ist hier ein sehr modernes Instrument in der Hand des Chirurgen.
|
Gelenkersatz Hüftgelenk
  
|
|
Das künstliche Hüftgelenk ist dem menschlichen Hüftgelenk nachempfunden. Die verwendeten künstlichen Materialien müssen höchsten Anforderungen entsprechen. Sie sollen eine gute Gleitfähigkeit bei minimaler Reibung aufweisen und dabei kaum Abrieb erzeugen. Daher bestehen der künstliche Hüftkopf und die künstliche Hüftpfanne aus zwei verschiedenen Materialien. Bei den heute eingesetzten Endoprothesen verwendet man für den Kopfersatz hochfeste Legierungen aus verschiedenen Metallen, während der Pfannenersatz aus Keramik oder Spezialkunststoffen besteht. Dabei werden aufeinander abgestimmte Materialien zusammengestellt. Die Minimalinvasive Implantation einer kleineren, optimierten Hüftprothese verringert das Muskeltrauma bei schnellerer Mobilisation. Wenige Tage nach der Operation können Sie wieder schmerzfrei gehen. Sie sind später in der Lage, auch körperlich schwere Arbeiten aufzunehmen und sportliche Leistungen zu erbringen. |
Gelenkersatz Sprunggelenk
  |
|
Nach Knöchelfrakturen, für Rheumatiker und zur Behandlung von Arthrosen des oberen Sprunggelenkes eignet sich die Sprunggelenksprothese. Treten massive Schmerzen bei Belastung wie auch in Ruhe auf und greift die konservative Therapie (Infiltrationen, orthopädische Schuhe und Schmerzmittel) nicht mehr, ist ein Gelenkersatz im Sprunggelenksbereich anzuraten. Mit einem künstlichen Sprunggelenk kann der Patient normal gehen. Mit dem Einsatz des künstlichen Gelenks ist die Beweglichkeit für das normale Gehen ausreichend, während mit dem versteiften Gelenk das Gehen deutlich eingeschränkt ist und zudem Schuhe mit Abrollhilfe notwendig macht. |
Herzlichen Dank an die Firma DePuy Schweiz für die Unterstützung und Bereitstellung der Bilder. |